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Aus der Geschichte des Dorfes

Die ersten Erwähnungen

1143 wurde Rohna erstmals in einer Abschrift von Dokumenten des Klosters Mildenfurth er- wähnt. Da es sich dabei nicht um eine original Urkunde handelt wird dies nicht als offizielle Ersterwähnung anerkannt. Rohna wurde hier als Geschenk der Gräfin Lucardis (auch Leukard)

von Lauterberg (heute Kreis Coburg) anlässlich der Hochzeit mit Heinrich I. von Weida in den Besitztümern des Klosters erwähnt. Im Jahr 1209 wurde Rohna urkundlich als Geschenk von Voigt Heinrich I. und seiner Frau an die Veitskirche erwähnt. 1209 ist Rohna schon im Zubehör der Veitskirche inbegriffen. Die nächste Erwähnung Rohnas findet sich als Besitzung des Klosters Mildenfurth im Jahr 1230.

1551 wird Rohna mit Niederpöllnitz und Wetzdorf zur selbstständigen Pfarrei Niederpöllnitz. 1721 hat Rohna 105 Einwohner mit 19 Feuerstätten. Das Dorf braute selbst und hat einen Schmied. Im Zeitungslexikon von Sachsen von 1814 wurde vermerkt: „…der Feldbau kann wegen des bergigen Bodens nicht einträglich sein, dagegen besitzen die Einwohner schöne Holzungen und ziehen aus ihr durch Verkauf von Brenn-, Nutzholz und Bretter guten Gewinn. Eine altgesetzliche Eigenheit des Ortes besteht darin, dass die Einwohner unter sich selbst zuweilen Haussuchungen halten, nicht um Diebstählen nach zu spüren sondern sie zu erschweren." Die heutige Kirche, die maßgeblich das Ortsbild prägt, wurde 1832 an Stelle der durch Blitzschlag und Brand zerstörten alten Holz-Kirche neu erbaut. Seit dem Jahr 1868 befindet sich in der Kirche zudem eine Orgel der Firma Poppe aus Stadtroda. Ein weiterer Blitzschlag 1933 zerstörte große Teile der Kirche und des Daches. Dies erforderte einen weiteren Wiederaufbau und auch eine weitere Renovierung. Im Jahr 2009 fand eine Grundsanierung der Außenfassade statt, die die Kirche seitdem wieder im alten Glanz erstrahlen lässt. Die Innenrenovierung erfolgt(e)im Jahr 2012. Eine dreibogige Steinbrücke überspannt seit 1860 mitten im Ort die Auma. Diese wurde im Jahre 2002 saniert und ist seitdem ein Blickfang im Ortsbild.
Seit 1993 steht der Ort als Baudenkmal unter Ensembleschutz. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass der ursprüngliche Charakter des Dorfes erhalten geblieben ist.